Wie funktioniert eine Handyortung?
Durch eine Handyortung steigt das Sicherheitsempfinden der meisten Eltern. Denn auf diese Weise können sie meist sehr genau herausfinden, wo sich ihr Sohn oder ihre Tochter aufhält. Die meisten Eltern fragen sich im Vorfeld jedoch, wie eine solche Handyortung überhaupt funktioniert.
Aufgrund der steigenden Vermisstenzahlen, die jedes Jahr bei der Polizei eingehen, überlegen viele Eltern, wie sie ihre Kinder einfach besser beschützen können. Aus diesem Grund achten die Eltern schon beim Kauf der Handys für die Kinder darauf, dass das Gerät eine GPS-Funktion enthält. Mit Hilfe dieser Funktion können verschiedene Ortungsdienste gestartet werden.
Bei den Ortungsdiensten werden zwei Verfahren unterschieden. Da gibt es zum einen das Funkzellen-Verfahren und zum anderen ein Verfahren, das auf dem verwendeten Gerät basiert. Bei dem Funkzellen-Verfahren spielt es keine Rolle, ob das Kind ein Vertrag- oder Prepaidhandy verwendet. Das zweite Verfahren funktioniert nur mit einem internetfähigen Handy. Eltern sollten immer darauf achten, dass das Handy die technischen Bedingungen erfüllt. Die beiden Verfahren zur Ortung können allerdings immer nur dann verwendet werden, wenn das zu ortende Handy eingeschaltet und auch im Mobilfunknetz eingebucht ist.
Bei der funkzellenbasierten Ortung stehen die Mobiltelefone in Kontakt zu der nächsten Basisstation. Auf diese Weise kann der Netzbetreiber feststellen, in welcher Funkzelle sich das zu ortende Handy befindet. Mit Hilfe der Signalstärke, der Laufzeit und der Antennenrichtung kann der Aufenthaltsort bestimmt werden. Der Standort bestimmt auch die Genauigkeit der Ortung. Manchmal liegen 30 Meter und manchmal auch 1000 Meter Unterschied dazwischen.
Bei der gerätebasierten Ortung werden verschiedene Varianten der Ortung kombiniert. Auf diese Weise kann die Ortung schneller und auch genauer erfolgen. Zur Hilfe kommt hier auch meist ein GPS-Empfänger, der im Telefon enthalten sein muss.
